Anwendungen und Konzentrationsbestimmung
Anwendungen der Spektrophotometrie
- Quantitative Analyse von Lösungen: Bestimmung der Konzentration von Ionen, Molekülen oder Farbstoffen. Beispiel: Messung der Vitamin-B2-Konzentration in Lebensmitteln.
- Überwachung chemischer Reaktionen: Verfolgung des Reaktionsfortschritts durch Messung der Absorption bei charakteristischer Wellenlänge. Beispiel: Enzymatische Reaktionen oder Kinetikstudien.
- Identifikation von Substanzen: Bestimmung charakteristischer Absorptionsspektren zur Identifikation von Molekülen oder funktionellen Gruppen. Beispiel: UV-Vis-Spektroskopie von DNA bzw. Proteinen.
- Reinigungs- und Qualitätskontrolle: Kontrolle der Reinheit von Chemikalien oder pharmazeutischen Präparaten. Beispiel: Analyse von Verunreinigungen in Trinkwasser oder Medikamenten.
- Studium von Molekülinteraktionen: Untersuchung von Bindungen oder Komplexbildungen. Beispiel: Protein-Ligand-Interaktionen über Änderungen im Absorptionsspektrum.
- Umweltanalytik: Messung von Schadstoffen wie Nitrat, Nitrit oder Schwermetallen in Wasserproben.
Bedienungsanleitung für das UV/Vis-Spektrophotometer
Vorbereitung
- Gerät einschalten Spektrophotometer einschalten und einige Minuten vorwärmen lassen, falls vom Hersteller empfohlen.
- Wellenlänge einstellen Die gewünschte Messwellenlänge einstellen (z. B. 280 nm für Proteine oder 595 nm beim Bradford-Assay).
- Küvetten vorbereiten
- Saubere, klare Glas- oder Kunststoffküvetten sollen verwendet werden.
- Die Aussenseite der Küvette muss mit einem fusselfreien Tuch sauber abgewischt werden (z. B. Kimwipes).
- Küvetten nur an den matten Seiten anfassen – nie an den klaren Messflächen.
Blank-Messung (Nullabgleich)
- Blanklösung einfüllen Befüllen der Küvette mit der Leer- oder Referenzlösung (z. B. Wasser, Reagenz ohne Analyt oder Pufferlösung). Luftblasen in der Küvette sollen vermieden werden – sie können die Messung stark verfälschen.
- Küvette einsetzen Die Küvette wird in das Spektrophotometer eingesetzt; dabei ist darauf zu achten, dass die 1-cm-Schichtdicke entlang des Lichtstrahls ausgerichtet ist.
- Null setzen Durch Drücken der Taste für «Zero», «Blank» oder «Tara» wird die Absorption auf 0,000 gesetzt. Diese Referenz wird für alle weiteren Proben verwendet.
Hintergrund:Blank oder Blindprobe
Ein Blank (oder eine Blindprobe) ist eine Lösung, die alle Komponenten der Probe enthält ausser dem zu messenden Analyten. Sie dient dazu, die Eigenabsorption des Lösungsmittels, der Reagenzien und der Küvette zu erfassen. Durch Messung des Blanks kann das Spektrophotometer auf Null gestellt werden, sodass nur die Absorption der eigentlichen Probe erfasst wird.
Die Blindprobe wird verwendet, um:
- Hintergrundabsorption und Störsignale zu eliminieren.
- den Nullpunkt (Basislinie) der Messung zu definieren.
- sicherzustellen, dass die gemessene Absorption ausschliesslich vom Analyten stammt.
Probenmessung
- Probe einfüllen Befüllung der Küvette mit der Probe (z. B. Reagenz plus Proteinlösung) unter Beachtung, dass keine Luftblasen entstehen, da diese die Absorptionsmessung stark verfälschen können.
- Küvette einsetzen und messen Setzen Sie die Küvette wie zuvor in das Gerät ein und notieren Sie die Absorption.
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die 1-cm-Schichtdicke korrekt in Richtung des Lichtstrahls ausgerichtet ist.
- Wiederholung des Messvorgangs Die Schritte 7–8 werden für alle weiteren Proben oder Standardlösungen wiederholt.
Datenauswertung
- Daten auswerten
- Die Absorptionswerte und Konzentrationen werden in einem Diagramm aufgetragen (bei Standardkurve).
- Die Konzentrationen unbekannter Proben werden entweder über die Standardkurve oder mit dem Lambert-Beer’schen Gesetz berechnet.
Nachbereitung
- Küvetten reinigen Die Quarz-Küvetten werden gründlich mit destilliertem Wasser und Ethanol gereinigt und an der Luft trocknen gelassen oder mit Druckluft getrocknet. Einwegküvetten sollten nach dem Entleeren fachgerecht entsorgt werden.
- Gerät ausschalten Das Spektrophotometer wird ausgeschaltet und ggf. abgedeckt.
Bringen Sie die Schritte einer photometrischen Messung in die richtige Reihenfolge.
Ziehe die Schritte in die richtige Reihenfolge und klicke dann auf Prüfen.
- Messwellenlänge einstellen
- Messung für alle weiteren Proben wiederholen
- Daten auswerten (Standardkurve oder Lambert-Beer)
- Probe einfüllen und Absorption messen
- Gerät einschalten und vorwärmen lassen
- Küvette mit der Blanklösung befüllen und einsetzen
- Nullabgleich («Blank») durchführen
- Küvetten reinigen und Gerät ausschalten
Quantitative und qualitative Analyse
Drei wesentliche Methoden spielen dabei eine zentrale Rolle:
- Spektrum
Das Absorptionsspektrum ist das «fingerprintartige» Diagramm der Lichtaufnahme einer Substanz über verschiedene Wellenlängen.
- Jedes Molekül absorbiert Licht charakteristischer Wellenlängen im UV- oder sichtbaren Bereich.
- Durch Aufnahme eines Absorptionsspektrums kann die Wellenlänge identifiziert werden, bei der die Substanz am stärksten absorbiert (Maximum der Absorption, ).
- Lambert-Beer’sches Gesetz
- Beschreibt den Zusammenhang zwischen der Absorption und der Konzentration.
- Das Gesetz gilt im linearen Bereich, in dem die Absorption direkt proportional zur Konzentration ist.
- Standardkurve
Eine Standardkurve ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen der bekannten Konzentration einer Substanz und einem messbaren Signal (z. B. Absorption) darstellt. Sie dient dazu, die Konzentration unbekannter Proben zu bestimmen.
- Zur praktischen Bestimmung unbekannter Konzentrationen werden Lösungen bekannter Konzentration gemessen.
- Die gemessenen Absorptionen werden gegen die Konzentration aufgetragen, wodurch eine Standardkurve entsteht.
- Die Konzentration unbekannter Proben kann dann anhand dieser Kalibrierkurve bestimmt werden.
Info:Linearer Bereich
Der Bereich, in dem das Signal proportional zur Konzentration ist. Ausserhalb dieses Bereichs gilt das Lambert-Beer’sche Gesetz nicht mehr.

Absorptionsspektrum von Makromolekülen
Da DNA und Proteine Absorptionsmaxima bei verschiedenen Wellenlängen aufweisen, können sie photometrisch unterschieden werden. Dazu eignet sich ein Spektrum von 210 bis 350 nm (Quarzküvetten) bzw. von 230 bis 350 nm bei der Verwendung von UV-Plastikküvetten. DNA weist ein Absorptionsmaximum bei 260 nm und Proteine bei 280 nm auf. Oberhalb von 325 nm absorbieren weder DNA noch Proteine. Bei dieser Wellenlänge gemessene Absorptionen sind auf Verunreinigungen, auf Lichtstreuung oder in seltenen Fällen auf farbige Proteine (z. B. Hämoglobin) zurückzuführen.
Nukleinsäurelösung
Eine Nukleinsäurelösung zeigt ein typisches UV-Absorptionsspektrum mit einem Maximum bei 260 nm. Die aromatischen Basen der Nukleinsäuren sind für die Absorption bei dieser Wellenlänge verantwortlich. Messungen im UV-Bereich können jedoch durch weitere Substanzen in der Probe verfälscht werden. Die Reinheit einer Nukleinsäureprobe kann durch die zusätzliche Messung der Absorption bei 230 nm (Detektion organischer Substanzen) und 280 nm (Detektion von Proteinen und Phenolen) ermittelt werden. Für eine reine DNA-Probe sollten die Absorptionsverhältnisse bei den Wellenlängen von 260 zu 280 nm bzw. 260 zu 230 nm folgende Werte erreichen:
Bestimmung der DNA-Konzentration durch Absorptionsmessung
Die Konzentration von Nukleinsäuren (DNA oder RNA) in einer Lösung kann photometrisch bestimmt werden. Die Messung wird in einer Quarzküvette oder in einer UV-Mikrotiterplatte bei einer Wellenlänge von 260 nm durchgeführt. Aus der Absorption der Lösung kann die Konzentration anhand des folgenden Verhältnisses berechnet werden:
| A260 | Konzentration | Substanz | Kommentar |
|---|---|---|---|
| 1 | 50 µg/mL | DNA (ds) | Doppelsträngige DNA |
| 1 | 33 µg/mL | DNA (ss) | Einzelsträngige DNA |
| 1 | 40 µg/mL | RNA | Ribonukleinsäure |
Tabelle 2: Konzentrationsbestimmung von Nukleinsäuren aus der Absorption bei 260 nm
Info:Tipp
Die Gleichungen gelten für Nukleinsäuren bei pH 7,0 in einem Puffer mit geringer Salzkonzentration.
Proteine
Bestimmung der Protein-Konzentration durch Absorptionsmessung
Eine Proteinlösung zeigt ein charakteristisches UV-Absorptionsspektrum mit einem Absorptionsmaximum bei 280 nm. Diese Absorption wird hauptsächlich durch die aromatischen Aminosäuren Tyrosin (Tyr, Y), Tryptophan (Trp, W) und Phenylalanin (Phe, F) sowie durch Disulfidbrücken zwischen Cysteinresten verursacht. Messungen im UV-Bereich können jedoch durch andere in der Probe enthaltene Substanzen beeinflusst werden. Um die Reinheit einer Proteinprobe zu überprüfen, wird zusätzlich die Absorption bei 260 nm, einem typischen Signalbereich für Nukleinsäuren, gemessen.
Ein Absorptionsverhältnis (A260/A280) von etwa 0,57 weist auf eine reine Proteinlösung hin, da ein höherer Wert auf Verunreinigungen durch Nukleinsäuren schliessen lässt. Abhängig von der Reinheit der Probe können die Messdaten auf zwei Arten ausgewertet werden:
- Bei reinen Proteinlösungen erfolgt die Konzentrationsbestimmung nach dem Lambert-Beer’schen Gesetz.
- Ist die Proteinprobe mit DNA kontaminiert, empfiehlt sich die Auswertung nach der Methode von Layne, die eine Korrektur für die Nukleinsäureanteile beinhaltet.
Methode nach Lambert-Beer
Die Messung der UV-Absorption bei 280 nm wird für die Konzentrationsbestimmung von reinen Proteinen empfohlen. Hierzu wird der molare Extinktionskoeffizient des Proteins benötigt,
der sich in erster Näherung über die Anzahl der Tyrosine und Tryptophane des Proteins bestimmen lässt.
Formel:Proteinkonzentration nach Lambert-Beer
Konzentrationsbestimmung eines reinen Proteins aus der Absorption bei 280 nm.
Bei Oligonukleotiden mit bekannter Sequenz wird die Konzentration über das Lambert-Beer’sche Gesetz mit Hilfe der molaren Extinktionskoeffizienten der einzelnen Nukleotide berechnet.
Der molare Absorptionskoeffizient eines Proteins bei 280 nm kann mit ausreichender Genauigkeit aus dem Gehalt an Tyrosin, Tryptophan sowie dem Anteil an Disulfidbrücken und ihren jeweiligen Absorptionskoeffizienten berechnet werden:
Formel:Molarer Extinktionskoeffizient eines Proteins bei 280 nm
Dabei gilt:
- : Anzahl der Tryptophan-Reste pro Proteinmolekül
- : Anzahl der Tyrosin-Reste pro Proteinmolekül
- : Anzahl der Disulfidbrücken pro Proteinmolekül
Bei einem Proteingemisch wird die Gesamtproteinkonzentration in einer Annäherung wie folgt berechnet:
Formel:Proteinkonzentration eines Proteingemischs bei 280 nm
- = gemessene Absorption bei 280 nm
- = Schichtdicke der Küvette (pathlength)
Konzentrationsbestimmung bei einem Proteingemisch aus der Absorption bei 280 nm.
Info:Faustregel
Eine wichtige Faustregel für die Bestimmung der Proteinkonzentration lautet:
Bei einer Absorption von bei und einer Schichtdicke von liegt die Proteinkonzentration bei .
Das setzt voraus, dass die Proteinmischung eine durchschnittliche Anzahl von Tyrosin und Tryptophan enthält.
Methode nach Layne
Häufig enthalten Proteingemische noch geringe Mengen von Nukleinsäuren und Nukleotiden, die aber das UV-Licht wesentlich stärker absorbieren (0,05 mg/mL DNA bewirken eine UV-Absorption von 1 bei 260 nm und 0,5 bei 280 nm). Bei einer Verunreinigung einer Proteinprobe (wenn also ) werden die folgenden Näherungsgleichungen verwendet, um die Proteinkonzentration zu bestimmen:
Formel:Proteinkonzentration nach Layne
Bei dieser Näherung wird versucht, den Beitrag von Nukleinsäuren zur Absorption bei 280 nm durch die Bestimmung der Absorption bei 260 und 280 nm zu berechnen und in Abzug zu bringen.
Ordnen Sie jeder Wellenlänge den passenden Analyten bzw. die passende Anwendung zu.
Wähle je ein Element in beiden Spalten, um sie zu verbinden. Wähle ein verbundenes Element, um die Zuordnung zu lösen.
Kolorimetrische Methode
Die kolorimetrische Methode ist ein analytisches Verfahren zur Bestimmung der Konzentration eines Stoffes in Lösung anhand seiner Lichtabsorption. Dabei wird entweder die spezifische Absorption der Substanz selbst genutzt oder ein Reagenz eingesetzt, das mit dem Analyten reagiert und eine farbige Verbindung bildet. Die Intensität der entstandenen Farbe (gemessen als Absorption bei einer definierten Wellenlänge) ist direkt proportional zur Konzentration des gesuchten Stoffes.
Die Auswertung der kolorimetrischen Methode kann auf zwei Arten erfolgen:
-
Lambert-Beer’sches Gesetz: Wenn der molare Absorptionskoeffizient ε bekannt ist, kann die Konzentration des Analyten direkt aus der gemessenen Absorption berechnet werden:
Diese Methode eignet sich besonders für reine Substanzen mit definierter chemischer Struktur und bekanntem Extinktionskoeffizienten, z. B. bei reinen Proteinlösungen, Vitaminlösungen etc.
-
Standardkurve (Kalibrierkurve): Ist der Extinktionskoeffizient nicht bekannt – etwa bei komplexen Mischungen oder bei Einsatz eines Farbreagenzes (z. B. Bradford, BCA) – wird die Konzentration mithilfe einer Standardkurve ermittelt. Diese basiert auf der Messung von Proben mit bekannten Konzentrationen und der Auftragung von Absorption gegen Konzentration.
Diese Methode ist besonders geeignet für biologische Proben mit unbekanntem oder variierendem Absorptionsverhalten.
In der Praxis wird häufig die Standardkurvenmethode bevorzugt, da sie robust gegenüber Matrixeffekten und Schwankungen im Farbreagenz ist.
Standardkurve
Eine Standardkurve (auch Kalibrierkurve genannt) ist eine grafische Darstellung, die den Zusammenhang zwischen der Absorption (y-Achse) und der Konzentration einer Substanz (x-Achse) beschreibt. Sie wird erstellt, indem mehrere Standardlösungen mit bekannten Konzentrationen gemessen und ihre Absorptionswerte aufgezeichnet werden. Durch Auftragung dieser Werte entsteht in der Regel eine lineare Kurve, die anschliessend als Referenz zur Bestimmung der Konzentration unbekannter Proben dient.
Der Einsatz einer Standardkurve ist besonders dann sinnvoll, wenn:
- der Extinktionskoeffizient (ε) der Substanz nicht bekannt oder nicht konstant ist (z. B. bei Proteingemischen oder biologischen Proben),
- ein Farbreagenz verwendet wird (z. B. bei Bradford-, BCA- oder Lowry-Assays),
- eine hohe Genauigkeit bei der Konzentrationsbestimmung erforderlich ist.
Vorgehen:
- Vorbereitung einer Reihe von Standardlösungen mit definierter Konzentration (Verdünnungsreihe).
- Messung der Absorption jeder Lösung bei der relevanten Wellenlänge.
- Auftragung der Absorption () gegen die Konzentration () in einem Diagramm.
- Lineare Regression zur Bestimmung der Geradengleichung:
- Berechnung der unbekannten Konzentration in einer Probe anhand der gemessenen Absorption und der Kalibriergeraden:
Info:Tipp
Die Standardkurve dient als Referenz, um die Konzentration unbekannter Proben zuverlässig zu bestimmen.
Hintergrund:Beispiel: Erstellung und Auswertung einer Standardkurve in Excel
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Daten erfassen
- Tragen Sie die Konzentrationen der Standards (x-Werte) in eine Spalte ein.
- Erfassen Sie die gemessenen Absorptionswerte (y-Werte) in einer benachbarten Spalte.
- Streudiagramm erstellen
- Markieren Sie beide Spalten.
- Wählen Sie in Excel Einfügen → Punkt (XY)-Diagramm → Punkte mit nur Markierungen.
- Trendlinie hinzufügen
- Klicken Sie auf die Datenpunkte im Diagramm.
- Wählen Sie Trendlinie hinzufügen.
- Wählen Sie den Typ linear.
- Aktivieren Sie die Optionen:
- Gleichung im Diagramm anzeigen
- Bestimmtheitsmass (R²) im Diagramm anzeigen
- Linearen Bereich bestimmen
- Prüfen Sie, welche Datenpunkte im linearen Bereich liegen.
- Entfernen Sie ggf. Werte ausserhalb der Linearität (z. B. sehr hohe Konzentrationen).
- Wiederholen Sie die Trendlinienberechnung nur mit den linearen Werten.
- Geradengleichung verwenden
- Die Gleichung lautet:
- Um die Konzentration einer Probe zu berechnen, wird die Formel nach umgestellt:
- Kontrolle der Qualität der Standardkurve Eine gute Standardkurve sollte ein Bestimmtheitsmass im Bereich von 0,998 bis 1 aufweisen. Werte unterhalb dieses Bereichs deuten auf Abweichungen von der Linearität oder mögliche Messfehler hin.
- Probenberechnung
- Setzen Sie die gemessenen Absorptionswerte der Proben in die Geradengleichung ein.
- Berechnen Sie daraus die Konzentration.
- Wichtig: Falls die Proben vor der Messung verdünnt wurden, muss der Verdünnungsfaktor berücksichtigt werden.
Quiz: Spektrophotometrie
Welche Voraussetzung muss erfüllt sein, damit das Lambert-Beer'sche Gesetz gilt?
Wie kann experimentell überprüft werden, ob das Lambert-Beer'sche Gesetz im gewählten Konzentrationsbereich gültig ist?
Welche Einheit hat der molare Extinktionskoeffizient (ε)?
Welche Aussage beschreibt die Funktionsweise eines Spektrophotometers korrekt?
Welche Fehlerquelle kann zu einer falschen Absorption führen?
Warum sollte die Küvette bei wiederholten Messungen immer gleich ausgerichtet sein?
Welche Aussage zur Reinheit von Nukleinsäurelösungen ist richtig?
Warum absorbieren Proteine typischerweise bei 280 nm?
Spektrophotometrie: Fachrechnen-Aufgaben
Diese Aufgaben sind freiwillige Zusatzübungen: Sie zählen nicht zum Lektionsfortschritt, und die nächste Aufgabe erscheint jeweils nach dem Lösen der vorherigen.
Lambert-Beer'sches Gesetz: Eine Lösung einer Substanz hat eine Konzentration von . Bei 450 nm beträgt der molare Extinktionskoeffizient . Das Licht durchläuft eine Küvette der Länge . Berechnen Sie die Absorption der Lösung.
Konzentration aus gemessener Absorption: Eine Lösung zeigt bei 520 nm eine Absorption von . Die Küvette ist 1 cm lang, und der molare Extinktionskoeffizient beträgt . Berechnen Sie die Konzentration .
Transmission berechnen: Licht durchläuft eine Lösung mit einer Absorption von . Berechnen Sie die Transmission in Prozent.
Molarer Extinktionskoeffizient: Eine Lösung von absorbiert bei 400 nm . Die Küvette hat eine Länge von . Berechnen Sie den molaren Extinktionskoeffizienten in .
Verdünnungsrechnung mit Absorption: Eine konzentrierte Lösung zeigt bei 600 nm in einer 1-cm-Küvette. Sie möchten eine Lösung herstellen, deren Absorption beträgt. Mit welchem Verdünnungsfaktor muss die Lösung verdünnt werden?
Du hast das Ende des Kurses erreicht — gut gemacht!